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Umzug-Ratgeber Übersicht

 

Umzug-Ratgeber - Hilfe beim Umzug in Berlin und Charakter der Berliner

Wer einen Umzug nach Berlin von anderen Bundesländern plant, sollte sich außer der Organisation des Umzugs , der neuen Wohnung in der Bundeshauptstadt auch auf die Berliner vorbereiten. Es hilft, sich frühzeitig über die Berliner und deren Eigenheiten zu informieren. Wer die Menschen in der neuen Umgebung von Anfang an gut versteht, kann schneller nette Bekanntschaften in der neuen Nachbarschaft schließen und Freundschaften aufbauen und wird sich bald wie zuhause fühlen. Damit wird jeder Umzug ein Erfolg und auch als Neuankömmling können Sie sich als Berliner fühlen.

Die Menschen in Berlin

Berlin ist eine Stadt für sich mit vielen kulturellen und speziellen Eigenheiten. Nicht nur, dass Berlin die Hauptstadt Deutschlands ist, die ständig fast ebenso viele Besucher wie Einwohner zu verkraften hat. Berlin heißt multikulturelle Vielfalt neben alt ehrwürdigen Sehenswürdigkeiten sowie Menschen, die ihr Herz zumeist am rechten Fleck tragen. 

Klischees und Mundart

Man sagt insbesondere den Urberlinern eine etwas ruppige, schnoddrige Art nach. Dazu sollte man jedoch wissen, dass der typische Berliner seinem Jargon getreu oftmals schneller redet als er denkt. Er redet gern und viel, in Bausch und Bogen beschreibt er jedes Detail und findet oftmals sehr lustige Vergleiche. Dies ist die typisch freche "Berliner Schnauze". Grammatikalisch hält er sich nicht an den korrekten Gebrauch von "dir" und "dich", aber er lässt auch gern mal eine Endung weg oder verwechselt den Dativ mit dem Akkusativ. Den Genitiv hat er erst gar nicht gelernt, den braucht "icke" sowieso nie. Er redet so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist und ist dabei oft sehr geradezu, ohne es wirklich böse zu meinen. Wenn ein Mann von seiner "Alten" spricht, meint er seine Ehefrau, die er eigentlich liebt und schätzt. Wenn er jemanden mit "Ey!" anruft, hätte er genauso gut auch "Hallo!" rufen können, aber er will es schneller loswerden, also verkürzt er das Prozedere lieber.

Berliner Mahlzeiten: Du bist was Du isst

Wenn der Berliner eine Schrippe bestellt, ist ein Brötchen gemeint und eine Schmalzstulle verspricht eine Scheibe Mischbrot mit Schmalz darauf.
Die typische Bulette ist ein aus Hackfleisch rund geformter Bratklops und ein Eierkuchen ist ein süßes Omelett und kein Pfannkuchen. Dieser ist in Berlin ein Hefegebäck, gefüllt mit Marmelade oder Pflaumenmus sowie mit einer Zuckerglasur überzogen.
Die typischen Berliner Mittagsgerichte sind nur noch selten in einigen wenigen Restaurants zu bekommen. Das typische Berliner Eisbein mit Kartoffeln und Sauerkraut oder Erbspüree zählt ebenso dazu wie das geschmorte Kassler. Zu den typischen Berliner Gerichten hat sich natürlich auch schon längst die Currywurst und der Döner gesellt. Gerade im Bereich des Essens kann man in Berlin nahezu alle Spezialitäten finden, die es gemeinhin auf der ganzen Welt gibt. So ist es zu erklären, dass typische Berliner Gerichte nicht mehr so verbreitet sind.

Zum Trinken wird gerne „eine Blonde“ bestellt - gemeint ist dann ein Berliner Weißbier. Dies wird traditionell mit Schuss als Berliner Weisse getrunken - ein Weißbier entweder grün mit Waldmeistersirup oder rot mit Himbeersirup. Es gibt natürlich auch andere Sirup-Mix-Varianten, aber mit Waldmeister gelingt sie besonders prickelnd und erfrischend. Die Berliner hatten damit schon früh einen Weg um die Restriktion des deutschen Reinheitsgebots, dass Bier nur Hopfen, Malz, Hefe und Wasser enthalten soll, gefunden. Die Berliner Molle ist für ein Bier in Berlin ebenso geläufig wie im Oktoberfest eine Maß. Molle stammt von dem norddeutschen Wort „Mulde“ ab. 

Umgang in Berlin

In Berlin begrüßt man sich meist mit "Guten Tag!" oder "Tachchen!". Auch verschiedene Tageszeiten werden unterschieden mit "Morjen!", "Mahlzeit!" oder "N´Abend!" Damit alle Zugezogenen auch verstehen, was gemeint ist, setzt sich zunehmend das einfache "Hallo!" durch. Verabschieden kann man sich mit "Tschö!", was offenbar von "Tschüss!" abgeleitet wurde.
In den Restaurants, Bars und Kneipen herrscht meist eine laute, hektische Atmosphäre.
Berliner sind anderen Menschen recht zugewandt, fragen sehr gern die Leute aus, sind neugierig, erzählen aber auch selbst gern aus ihrem Leben.
Wenn Berliner etwas besonders gut finden oder wertschätzen, benutzen sie auch manchmal den Begriff "Knorke!" Berliner sind liebenswerte, offene, kommunikative, humorvolle und hilfsbereite Menschen, die gern etwas flotter und schneller ihr Leben meistern und es meist etwas eilig haben.

Berlin hat immer etwas zu bieten. So ist es normal, dass Berliner immer unterwegs sind. Die Geschäfte haben an einigen Orten bis 22 Uhr geöffnet, Supermärkte teilweise noch länger. Messen, sportliche Veranstaltungen, verschiedene kulturelle Events sind täglich in Berlin erlebbar. Nur in den Außenbezirken sind nachts die Bürgersteige hoch geklappt, ansonsten pulsiert das Leben in der Innenstadt rund um die Uhr.

All das sind Gründe dafür, warum Berlin auf viele Menschen so anziehend wirkt. Sagen Sie einfach: "Ick bin ein Berliner". Falls Sie nach Berlin umziehen wollen, finden Sie hilfreiche Tipps für den Umzug im Umzugsratgeber hier. Wer zum Studium nach Berlin zieht, findet einen Wegweiser hier: Freie Universität Berlin: Kleinanzeigen und Tipps zum Studium.

 


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